Unsere Veranstaltungen auf der didacta 2018


Dienstag, 20.02.2018 um 13 Uhr
Waldorflehrerbildung in der Praxis (Matthias Klein)
Lehrer*in wird man nur im Klassenzimmer!

Dieser Erkenntnis liegt die Konzeption der Lehrerbildung in der Praxis zu Grunde. Nach einer Einführung und Vertiefung in die Grundlagen der Pädagogik und des erweiterten Menschenbildes der anthroposophischen Pädagogik in einer eher seminaristischen Arbeit geht es in der Praxisausbildung darum, diese Einsichten und Erkenntnisse zur Grundlage des eigenen pädagogischen Handelns zu machen. 
Dazu öffnen erfahrene Kolleg*innen ihren eigenen Unterricht den angehenden Lehrer*innen, den Lehrertrainees. Erstere verstehen sich dabei als Ausbildungsbegleiter. Sie beraten den Lehrertrainee in seiner Selbstausbildung und entwickeln mit ihm anhand seines Lernbedarfs den eigenen Lernweg. Der Ausbildungsbegleiter muss das Handwerkszeug dazu, die angemessenen Methoden dazu allerdings erst lernen. Die Lehrerbildung in der Praxis ist damit in ihrem Kern eine Ausbildung der Ausbildungsbegleiter*innen.
 

Mittwoch, 21.02.2018 um 15 Uhr 
Einschulungsalter (Martina F. Schmidt)

Die Frage des Einschulungsalters ist von großer Bedeutung für die gesunde Entwicklung des Kindes, deshalb prüfen die Waldorfschulen vor der Schulaufnahme stets sehr gründlich seinen Entwicklungsstand. Eine zu frühe Einschulung, bei der zahlreiche motorische und kognitive Fähigkeiten noch nicht ausgereift sind, kann langfristig die Gesundheit beeinträchtigen. Martina F. Schmidt, Schulärztin an der Freien Waldorfschule Frankfurt, forscht zu Einschulungsalter und Gesundheitsentwicklung und thematisiert im Gespräch mit Celia Schönstedt (Pressesprecherin im Bund der Freien Waldorfschulen) die Herausforderungen des richtigen Einschulungsalters und seinen Zusammenhang mit der lebenslangen Gesundheitsentwicklung.


Donnerstag, 22.02.2018 um 13.00 Uhr 
Berufsqualifikation an Waldorfschulen - Lernend arbeiten - arbeitend lernen (Klaus-Peter Freitag)

Wir sind „auf dem Weg in eine neue Bildungskatastrophe“, konstatiert Julian Nida-Rümelin angesichts des „Akademisierungswahns“ in unserer Gesellschaft. Dagegen hat schon die erste Waldorfschule 1919 (arbeits-)praktisches Lernen gleichwertig neben Kognitivem und Künstlerischem gefördert – entsprechend des Leitgedankens „lernend zu arbeiten – arbeitend zu lernen“. Klaus-Peter Freitag, Geschäftsführer im Bund der Freien Waldorfschulen, schildert im Gespräch die Bildungsidee der Waldorfschulen zur beruflichen und schulischen Ausbildung.

Freitag, 23.02., und Samstag 24.02.2018, jeweils  um 13 Uhr

Erziehung in der frühen Kindheit (Wolfgang Saßmannshausen)    

Kindheit verändert sich. Viele aktuelle Pädagogen erklären, mit dem „neuen“ Bild von Kindheit nicht klar zu kommen und grundsätzliche Beziehungsprobleme in Kindergarten und Schule zu erleben. Der Blick auf die realen Erwartungen der Kinder ist gleichzeitig der Schlüssel für die Rahmenbedingungen heutiger Erziehung und Bildung. Der Referent ist im Zusammenhang der Waldorfkindergartenbewegung weltweit in Fragen der Aus- und Fortbildung tätig.

Änderungen vorbehalten
Stand 05.02.2018 

Schülerdarbietungen am Messestand

Dienstag, 20.02.2018 von 10-12 Uhr und 14-16 Uhr
Werken und Schneidern mit Schüler*innen aus der 9. bis 12. Klasse der Freien Waldorfschule Melle


Mittwoch
, 21.02.2018 von 10-12 Uhr und 14-16 Uhr
Werken, Formenzeichnen und Zirkus 
mit Schüler*innen aus der 5. bis 12. Klasse der Freien Waldorfschule Wolfsburg 


Donnerstag, 22.02.2018 von 10-12 Uhr und 14-16 Uhr
Stricken und Malen 
mit Schüler*innen aus der 5. Klasse der Freien Waldorfschule Wolfsburg 


Freitag, 23.02.2018 von 10-12 Uhr
Werken 
mit Schüler*innen aus der Freien Waldorfschule Hildesheim 


Samstag, 24.02.2018 von 10-12 Uhr 
Nassfilzen mit Schüler*innen aus der Freien Waldorfschule Hildesheim

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